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Landeskoordinatensystem
Für die geordnete und bundeseinheitliche Lagedokumentation aller Grenzpunkte des Grenzkatasters ist ihre Abbildung (geodätische Positionierung) in einem genormten Bezugssystem erforderlich. Als diesbezügliches Koordinatensystem wird im Vermessungsgesetz das Landeskoordinatensystem „Gauß-Krüger“ mit den 3 Meridianstreifen M28, M31 und M31 festgelegt. Im 19 Jahrhundert definiert, bezieht sich dieses mathematische System auf den Äquator und einen Bezugsmeridian durch Ferro (Heute Hierro, die westlichste der Kanarischen Inseln).Historisch bedingt hat es somit einen anderen Bezug der geographischen Länge, wie die übrigen Topographischen Karten (Landkarten), die sich alle auf den 0-Meridian von Greenwich beziehen.
Der Bezug zur Erdoberfläche ist mit mehr als 250.000 Festpunkte realisiert, deren Lage durch Koordinaten im System Gauß-Krüger vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen gemeinsam mit den Vermessungsämtern bestimmt wurden und auch laufend geführt werden. Diese Festpunkte sind in der Natur dauerhaft stabilisiert und im Kartenwerk sowie mit schematischen Punktskizzen (Topographien) dokumentiert, um ihre Auffindbarkeit zu erleichtern.
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